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Von Fhelern lernen: Methoden für eine offene Lehratmosphäre

„Aus Fehlern wird man klug, drum ist einer nicht genug.“ (Wilhelm Busch)

In der Hochschullehre wird Fehlern oft noch mit Ablehnung begegnet. Sehr oft werden „richtige“ Antworten höher gehandelt als wertvolle Lernprozesse. Doch „Fehler sind das Tor zu neuen Entdeckungen” (James Joyce) und eine Lernkultur, in der Fehler gemacht werden können, um daraus zu lernen, ist entscheidend für den Lernerfolg und die persönliche Entwicklung der Studierenden. Fehler sind nicht Hindernisse, sondern Chancen zur Weiterentwicklung. Eine fehlerfreundliche Lernatmosphäre fördert zudem Kompetenzerleben und Selbstwirksamkeit der Lernenden und trägt damit zu größerer Aktivitäten im Unterricht bei.

Dieses Seminar bietet Gelegenheit, die eigene Rolle als Begleiterïn von Lernprozessen zu reflektieren und eine persönliche Vision und konkrete Methoden für eine fehler-freundliche Lehrpraxis zu entwickeln. In diesem Zusammenhang betrachten wir auch typische Paradoxien, die in solchen Lehrsituationen auftreten (z. B. Struktur vs. Flexibilität oder Nähe vs. Distanz) und Methoden, wie man ihnen konstruktiv begegnen kann.

Bringen Sie gerne Materialien ihrer Lehrveranstaltung mit.

 

Inhalte & Lernziele des Seminares

Die folgenden Inhalte und Lernziele sind als Grundlage für weitere Absprachen zu verstehen. Ich gehe gerne auf Ihre detaillierten Wünsche ein:

▪ Agile Didaktik, Ermöglichungsdidaktik und Lernkultur

▪ Systemik und Konstruktivismus

▪ Die eigene Rolle zwischen Expertïn und Lernprozessbegleiterïn

▪ Lob vs. Wertschätzung, Fehler und Feedback: positive Feedbackkommunikation

▪ Innere Antreiber (nach Transaktionsanalyse)

▪ Werte- und Entwicklungsquadrate (Schulz von Thun)

▪ Das negierte Tetralemma (Insa Sparrer, Matthias Varga von Kibéd)

 

Lernziele:

▪ Die Teilnehmerïnnen verstehen Bedeutung und Vorteile einer fehlerfreundlichen Lernkultur.

▪ Sie entwickeln eine persönliche Vision für eine fehlerfreundliche Lehrpraxis.

▪ Sie kennen Methoden, um eine offene und aktivierende Fehlerkultur in ihrer Lehre zu fördern.

▪ Sie entwickeln entsprechende Konkrete kommunikative und methodische Interventionen für ihre eigene Lehre.

▪ Sie sind sich typischer Paradoxa in der Hochschullehre bewusst und beschreiben sie präzise.

▪ Identifizieren typische Paradoxien in ihren Lehrkontexten und entwickeln konstruktive kommunikative Strategien.

▪ Sie kennen das das Modell der Wertequadrate (Schulz von Thun) und nutzen es zur Reflexion und Gestaltung ihrer Lehrpraxis.

▪ Sie wenden das Modell der negierten Tetralemma an, um Paradoxien zu bewältigen.

 

Termine

# Termin Ort / Raum
1
Donnerstag 19.11.2026 09:00 - 12:00 Uhr
Ort / Raum
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2
Donnerstag 26.11.2026 09:00 - 13:00 Uhr
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  • Gebührenfrei
    Für Lehrende der Jade Hochschule und der Hochschule Emden/Leer. Restpätze für HüW Mitgliedshochschulen verfügbar.
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  • Kursnummer: 210007
  • Start:
    Do. 19.11.2026
    09:00 Uhr
    Ende:
    Do. 26.11.2026
    13:00 Uhr
  • 9.33 Unterrichtseinheiten
  • Anmeldeschluss: Di. 03.11.2026
  • Plätze: min. 8 / max. 14
  • Dozent*in:
    Wirtschaftspädagoge
  • Veranstaltungsort :
    online Raum: online
  • Kontakt:
    Fragen zur Buchung: Stephanie Baszczok weiterbildung@jade-hs.de